Viele Frauen empfinden das tägliche Augenbrauen Schminken als nervig – zumal das Ergebnis nicht jeden Tag gleich gut ausfällt. Sie wünschen sich geschwungene Augenbrauen, die von morgens bis abends perfekt aussehen. Doch leider ist nicht jeder von Natur aus mit solchen Brauen gesegnet.

Zum Glück gibt es moderne Technologien im Kosmetiksektor, die aus jeder Augenbraue ein Symbol von Ästhetik machen, z.B. Microblading oder Permanent Make-up. Nicht selten scheiden sich hierbei jedoch die Geister.

  • Welches Verfahren ist effizienter?
  • Wo liegt das geringste Risiko?
  • Wie hoch sind die Kosten?

Permanent Make Up vs Microblading

Um diese Fragen zu klären, sollten die Unterschiede der beiden Methoden bekannt sein.
Immerhin verfolgen sie zwei gänzlich verschiedene Konzepte.

Microblading – präzise Anwendung mit Natürlichkeit

Bei dem Microblading handelt es sich um eine abgewandelte Variante des Permanent Make-ups, die ursprünglich in Japan erfunden wurde. Sie basiert auf einer manuellen Technik, bei welcher winzige Striche in die Haut geritzt und mit Farbe aufgefüllt werden. Dieser Vorgang ermöglicht sowohl leichte Korrekturen in puncto Form, Farbe sowie Länge als auch eine komplette Neumodellage. Vor allem nach Erkrankungen mit Haarausfall oder bei einem fehlerhaften Wuchs eignet sich diese Version von einem Augenbrauen Tattoo, um das äußere Erscheinungsbild zu optimieren. Gearbeitet wird dafür ausschließlich mit einem Pigmentierstift, an welchem sogenannte Blades, kleine Nadeln, befestigt sind.

Das bedeutet, der ausführende Profi muss über eine ruhige Hand und lückenlose Fachkompetenz verfügen. Erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts erfunden, gelang es dem semi-permanenten Eingriff in jüngster Zeit, die europäische Beauty-Industrie zu erobern. In Verbindung damit zeichnet sich das Microblading durch die hohe Präzision und die Natürlichkeit der pigmentierten Brauen aus, hat aber ebenfalls Vorteile in Bezug auf die fast schmerzfreie Anwendung sowie die breit gefächerte Zielgruppe. Eine weitere Methodik, die seit längerer Zeit erfolgreich praktiziert wird, ist wiederum das Permanent Make-up. Eine Alternative, die gänzlich anderen Richtlinien untersteht.

Permanent Augenbrauen – maschinelles Verfahren mit Langlebigkeit

Ein Permanent Make-up zählt zu den kosmetischen Tätowierungen, die mithilfe einer Maschine durchgeführt werden, um Schönheitskorrekturen im Gesicht vorzunehmen. Dieses Prozedere beruht auf Techniken, die bereits bei den Urvölkern verschiedener Kulturen praktiziert wurden. So war es bei den Maori in Neuseeland üblich, die traditionelle Gesichtstätowierung (Ta Moko) bei Frauen auch im Lippenbereich vorzunehmen, während die japanischen Ainu ihre Frauen mit dunklen Lippentattoos ausstatteten. Damals nutzten die Menschen zwar zerriebene Holzkohle, was heutzutage in Stammeskreisen weiterhin üblich ist, das Grundprinzip übertrug sich aber auf die weltweite Schönheitsbranche.

Ferner galten schon zu mittelalterlichen Zeiten die Lidstriche als prägnantes Merkmal der Herren und Damen in Nord- sowie Mitteleuropa. Auch hiervon stammten diverse Einflüsse, die inzwischen das Permanent Make-up charakterisieren.

Demnach wird das Verfahren nicht nur für die Augenbrauen genutzt, sondern bezieht sich auch auf:

  • die Wimperverdichtung
  • den Lidstrich
  • einen Schönheitsfleck
  • den Lipliner
  • die Farbauffüllung der Lippen

Bezogen auf die Augenbrauen hat die permanente Technik einen hohen Stellenwert. Ziel ist es, genau wie bei dem Microblading, die Braue zu korrigieren oder eine Rekonstruktion zu absolvieren. Teilweise wird das Permanent Make-up obendrein aus medizinischen Gründen befürwortet. Zum Beispiel nach schwerer Krankheit.

Die Permanent Augenbrauen werden in die obere Hautschicht gestochen, wobei ein spezielles Gerät zum Einsatz kommt. Oft fallen auch die Bezeichnungen als Micro-Pigmentation und Derma-Pigmentation. Das Permanent Make-up überzeugt daraufhin durch ein ästhetisches Ergebnis und zuverlässige, saubere Anwendungen. Häufig wird im Zuge dessen ein Vergleich zwischen jener Methode und dem Microblading hergestellt, obwohl beide Varianten viele Alleinstellungsmerkmale haben, die sie von dem anderen Verfahren abheben. Das zeigt sich insbesondere bei einer Gegenüberstellung der zwei Kosmetik-Behandlungen.

Permanent Make-up vs. Microblading –  verschiedene Konzepte, gleiches Ziel

Sicherlich lassen sich bei dem Microblading und den Permanent Augenbrauen diverse Gemeinsamkeiten finden, denn beide dienen der Optimierung fehlerhafter Brauen. Demzufolge ist die Zielgruppe identisch und umfasst Menschen, die aus irgendwelchen Gründen nicht mit ihren Augenbrauen zufrieden sind. Ob nun durch erblichen Haarausfall, Erkrankungen, kahle Stellen, eine unschöne Form oder Länge.

Mit zunehmender Präsenz des Microbladings fällt die Entscheidung für eine der Anwendungen jedoch schwerer, da sie mit verschiedenen Behandlungsansätzen und Eigenschaften ausgestattet sind. Wenngleich ihr Endresultat stets eine makellose Augenbraue mit dem richtigen Schwung sein sollte, ist der Weg dorthin von klaren Unterschieden gekennzeichnet. An ihnen verzweifeln manche Kosmetikstudios und auch die Kundinnen müssen sich des Öfteren mit dem Entschluss auseinandersetzen, welche Vorgehensweise am Ende durchgeführt wird.

Hierfür empfiehlt es sich, zunächst alle Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen zu analysieren, um sich ein besseres Bild über die jeweilige Pigmentier-Version zu machen.


Einer der dominantesten Unterschiede ist dabei die Technik. Während Microblading die gewünschte Farbe manuell mit filigranen Blades in die eingeritzte Hautoberfläche füllt, setzt das Permanent Make-up auf ein modernes Pigmentier-Gerät.

Darauf aufbauend ergeben sich Abweichungen bei der fertigen Augenbraue. Das Microblading penetriert die empfindliche Haut weniger stark als das Permanent Make-up, was zu einem optischen 3D-Effekt führt, der deutlich detaillierter aussieht als die Pigmentation bei der Permanent Augenbraue. Das entsteht ebenfalls, weil die Vibrationen der Pigmentiermaschine bei dem Microblading nicht verursacht werden.

Ein weiterer Unterschied präsentiert sich in dem Bekanntheitsgrad. So konnte sich das Permanent Make-up schon vor längerer Zeit in der Kosmetikbranche behaupten und wird seitdem von fast jedem Profi als konventioneller Bestandteil des Leistungsspektrums angeboten.


Microblading

Microblading ist dagegen noch recht neu auf dem Markt, woraufhin sich bisher Schwierigkeiten zeigen, wenn eine Kundin nach einem erfahrenen Experten sucht. In Verbindung damit entsteht bereits die nächste Charakteristik, die beide Verfahren individualisiert, die Fachkompetenz. Ein Kosmetiker, der Augenbrauen durch Microblading modelliert, benötigt eine anspruchsvolle Schulung, die sich gezielt mit der aufwendigen Technik beschäftigt, die Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Expertise voraussetzt. Eine Ausbildung für die Anwendung des Permanent Make-ups sollte hingegen versiert sein, unterliegt aber weniger Besonderheiten, weil das Pigmentiergerät die Arbeit übernimmt.

Das Permanent Make-up beeindruckt hier mit seiner Haltbarkeit, da es mit 2-5 Jahren länger hält als das Microblading mit etwa 1,5 Jahren. Nennenswert ist zudem der Kostenpunkt, denn Permanente Augenbrauen können Kundinnen für etwa 200 bis 300 Euro erhalten, das Microblading veranschlagt beinahe doppelt so hohe Gebühren mit bis zu 600 Euro. Dies liegt an dem Aufwand, der eine entsprechende Technik mit sich bringt. Dies wird aber am Ende durch das täuschend echte Ergebnis gerechtfertigt.

Abschließend kann der Vergleich beider Behandlungen anhand des Einsatzbereichs voneinander differenziert werden. Das Microblading tritt nur für die Brauenmodellage in Erscheinung, das Permanent Make-up lässt sich zusätzlich für andere Hautareale wie Lippen oder Brustwarzen nutzen.

Zusammenfassend ergeben die Unterschiede folgende tabellarische Übersicht:

 

Permanent Make-up

Microblading

Anwendung

Gesicht, manchmal Brustwarzen

nur Augenbrauen

Technik

maschinell mit Pigmentiergerät

manuell mit Blades

Equipment

Pigmentiergerät

Microbladingstift mit feinen Nadeln

Endergebnis

ästhetisch, aber leicht verwischt 

präzise, täuschend echt, einzelne Härchen erkennbar

Bekanntheit

anerkanntes Verfahren, Standardleistung

noch eher unbekannt 

Preis

200-300 Euro

300-600 Euro

 

Grundsätzlich benötigt eine Kundin aber mehr Wissen über die Behandlungen, um eine klare Entscheidung für oder gegen eines der Verfahren treffen zu können. Besonders wichtig wäre es diesbezüglich, die Vor- und Nachteile zu kennen.

Pro und Kontra – Permanent Augenbrauen und Microblading im Vergleich

Ein Augenbrauen Tattoo auf Basis von Permanent Make-up oder Microblading besitzt eine Vielzahl an positiven Eigenschaften, die jener Vorgehensweise ihren Mehrwert verleiht.

Zu den Hauptfaktoren, die beide Konzepte auszeichnen, gehören unter anderem:

  • lang-anhaltende Ergebnisse
  • ausdrucksstarke Optik
  • modernste, fast schmerzfreie Technologien
  • umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten zur Brauenkorrektur

Des Weiteren besticht das Microblading noch durch seine Präzision und die naturgetreue Darstellung, während Permanent Augenbrauen kostengünstiger sind. Obwohl heutzutage viele Kundinnen an einen kosmetischen Eingriff denken, damit ihr Aussehen betont wird, haben auch die schonendsten Methoden Nebenwirkungen. Permanent Make-up und Microblading machen da keine Ausnahme.

Gerade für Personen, die eventuell gesundheitlich vorbelastet sind oder eine sensible Haut haben, wäre es deswegen ratsam, erst sämtliche negativen Aspekte der Anwendungen kennenzulernen.

Nicht eingesetzt werden dürfen die semi-permanenten Tätowierungen bei:

  • Infektionen
  • akuten Entzündungen
  • allergischen Reaktionen
  • verminderter Blutgerinnung
  • undefinierten Wucherungen oder Muttermalen

Außerdem erweist sich ein solcher Eingriff als unvorteilhaft für Diabetiker, Schwangere, Epileptiker oder Menschen mit psychischen Störungen sowie bei Hepatitis und HIV. Sicherlich sollten die aufgelisteten Risiken nur als Richtungsweiser dienen. Ausschlaggebend ist immer die persönliche Krankengeschichte.

Darum müssen Kundinnen in einem klärenden Vorgespräch mit ihrem behandelnden Arzt und dem ausführenden Profi jegliche Erkrankungen und Besonderheiten preisgeben, die für den reibungslosen Ablauf sowie die Vermeidung von Nebenwirkungen wichtig sind. Sonst könnte es zu ernsthaften Schwierigkeiten führen, die nicht nur das optische Resultat beeinträchtigen. Im Gegenteil, es wäre sogar denkbar, dass sich der gesundheitliche Zustand des Betroffenen als Folgereaktion verschlechtert. Selbst bleibende Schäden wie Hautveränderungen könnten eintreten, insofern das vorangehende Aufklärungsgespräch oder eine medizinische Beurteilung vernachlässigt wird.

Hinzu kommen die Vorkehrungen für Permanent Augenbrauen, denn diese sollten ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten. Der Genuss von Alkohol, Nikotin oder auch Kaffee/Tee könnte die Behandlung erschweren, weil jene Substanzen den Blutkreislauf stimulieren. Genauso sollten Kosmetikprodukte im Bereich der Augenbrauen einige Tage vor der Anwendung nicht mehr verwendet werden, stattdessen empfiehlt sich ein leichtes Peeling, welches abgestorbene, vertrocknete Hautschichten entfernt.

Erwähnenswert wäre ebenfalls die Nachbehandlung. Hierbei hilft es, die Brauen mit einer neutralen Seifenlösung zu spülen, um den Lymphfluss sowie Reste der Wundcreme zu entfernen.

Augenbrauen Nachbehandlung

Dies sollte circa 30 Minuten nach einem der Eingriffe durchgeführt werden. Im Anschluss ist es wichtig, die Augenbrauen mindestens eine Woche lang mit Pflegepräparaten zu behandeln, damit sich ein Schutz gegen Austrocknung bildet und die Wundheilung positiv unterstützt wird. Make-up, starkes Saunieren oder Laserbehandlungen sind hingegen nicht zu empfehlen, weil sie das Ergebnis beeinträchtigen.

Konstante Bedeutung erfordert zudem die Hygiene, ein zentrales Thema von kosmetischen Eingriffen. Eine saubere Umgebung und steriles Equipment sind Grundvoraussetzungen für ein risikofreies und erfolgreiches Pigmentieren. Seriöse Kosmetikstudios achten mit größter Sorgfalt darauf, den Kundinnen eine klinisch-reine Atmosphäre zu schaffen, bei welcher keine Keime oder Bakterien mit der offenen Wunde in Kontakt geraten.

Microblading/Permanent Make-up Verfahren – zwei Wege zur perfekten Braue

Auch wenn eine Menge Informationen über die beiden Behandlungsansätze zu finden sind, die Unterschiede klar sein sollten und ebenfalls die Gemeinsamkeiten aufgedeckt wurden, bleibt noch ein wertvolles Kriterium für den Entschluss zu klären, die Anwendung. Sie folgt einem festen Muster, das sich ziemlich ähnelt.

Ablauf beim Permanent Make-Up

Zunächst wird das klärende Vorgespräch abgehalten, dann zeichnet der Profi die geplanten Korrekturen der Brauen auf und betäubt die Stelle lokal. Anschließend sticht die Maschine jeden Farbpartikel etwa 0,8 bis 1,4 mm tief unter die Haut. Das Endergebnis wird erst nach einigen Tagen sichtbar und kann auf Wunsch korrigiert sowie komplett entfernt werden, wobei allerdings sämtliche Härchen verloren gehen.

Ablauf beim Microblading

Auch hier ist das klärende Gespräch der Auftakt, gefolgt von der lokalen Betäubung und dem Aufzeichnen der Brauenform. In der Regel wird der goldene Schnitt als Richtmaß angewandt. Er bezeichnet phi 1.618 und orientiert sich zugleich an der Gesichtsform. Das gewünschte Farbpigment wird dann manuell mit Blades in einer Tiefe von 0,8 bis 1,4 mm appliziert und kann einige Nachbehandlungen mit sich bringen. Auch das Microblading zeigt seine endgültigen Resultate erst einige Zeit später.   

Fazit – Microblading oder Permanent Make-up?

Das Augenbrauen Tattoo aufzutragen bringt keine eindeutige Antwort darauf, welches Konzept das bessere ist. Letztlich kommt es auf die Kunden an. Viele Frauen haben ihre Brauen bereits durch ein Permanent Make-up optimieren lassen, als das Microblading noch gar nicht präsent war. Allerdings kann Letzteres durchaus als filigranere Variante einer Permanent Augenbraue bezeichnet werden, die sich schmerzarm sowie ästhetisch anwenden lässt. Dabei korrigiert ein Permanent Make-up das fehlerhafte Microblading, jenes könnte aber ebenso bei Bedarf eine bereits durchgeführte maschinelle Pigmentierung überdecken.

Insofern folglich die notwendige Fachkompetenz in Form einer Microblading Ausbildung vorliegt, erhalten Kundinnen eine naturgetreue Braue, die der Ausstrahlung mehr Charakter verleiht. Im Idealfall absolviert ein Experte das Microblading unter Berücksichtigung des PhiBrows Prinzips, welches ein Garant für höchste Präzision ist. Die Vermessung geschieht hier bei geschlossenen Augen, damit die Muskulatur entspannt und die Symmetrie gewährleistet ist.

Die PhiBrows Academy lehrt dieses neuzeitliche Konzept inzwischen auf internationaler Ebene wie auch bei den Kursen der Microblading Education Germany, die sich an verschiedenen Stationen in Deutschland abhalten lassen. Die renommierte Schulung erwartet Interessenten mit einer Vielzahl an theoretischen Wissensbausteinen und praktischen Übungseinheiten, die bessere Verdienstmöglichkeiten im Job als Kosmetikerin, aber auch exzellente Ergebnisse für die Kunden des Microbladings in Aussicht stellen.

Dadurch eröffnet das Microblading Frauen eine neue Generation der Brauenmodellage, die mit präzisester Technik, Expertise und Nachhaltigkeit einen intensiven Blick kreiert.



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